PROJEKTGRUPPE:

Von Mannheim nach Wien und in die Welt – die „Mannheimer Schule“


 

Auch im Bereich der Musik glänzte Mannheim im 18. Jahrhundert, vor allem während der Regierungszeit des Kurfürsten Karl Theodors in der Zeit von 1743 bis 1778. Die sogenannte Mannheimer Schule prägte Mannheim als Kulturstadt und brachte sowohl erstklassige Instrumentalisten, z.B. den Geiger Christian Cannabich, als auch bedeutende Komponisten wie Johann Stamitz oder Ignaz Holzbauer hervor.

 

Kein Orchester der Welt hat es je in der Ausführung dem Mannheimer zuvorgethan. Sein Forte ist ein Donner, sein Crescendo ein Catarakt, sein Diminuendo - ein in die Ferne hin plätschernder Krystallfluss, sein Piano ein Frühlingshauch.

 

Christian Friedrich Daniel Schubart (1770er Jahre)

 

Nachdem wir uns die Grundlagen der Mannheimer Schule, ihre Eigen- und Besonderheiten erarbeitet hatten, konnten sich die Schülerinnen und Schüler in dieser größten unserer Projektgruppen ihren spezifischen Themen widmen. So entstanden in Zusammenarbeit mit den Tutoren verschiedene Seminararbeiten. Dabei wurden unter anderem mit Stamitz und Holzbauer einzelne Komponisten samt ihrer Kompositionen unter die Lupe genommen; andere Arbeiten warfen einen Blick auf die sich entwickelnde Mannheimer Oper und Sinfonie. Weitere Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit der überregionalen Wirkung der Mannheimer Schule in verschiedenen Reiseberichten oder ihrem Einfluss auf eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der damals zeitgenössischen Musik, die mehrere Jahre in Mannheim wirkte: Wolfgang Amadeus Mozart.

 

Noch nichts von den Mannheimer Komponisten gehört?

Hier gibt es Hörbeispiele zu Johann Stamitz und Ignaz Holzbauers Günther von Schwarzburg: