Projektgruppe:

„Bretter, die die Welt bedeuten" –Mannheimer Theaterkultur


 

Das Nationaltheater ist heute ein wichtiges Aushängeschild der Stadt Mannheim, das seinen Ursprung im 18. Jahrhundert hat und schon bei den Zeitgenossen viel Ruhm und Achtung erntete. Das Nationaltheater war der Mittelpunkt des Kulturgeschehens der Stadt.

 

Gründung und Erfolg des Theaters sind vor allem Wolfgang Heribert von Dalberg zu verdanken, der der Mannheimer Bühne mit viel Ehrgeiz, Energie und Kompromisslosigkeit zu Rang und Namen verhalf. Für den Ruhm und Glanz des Nationaltheaters ist ein Stück im besonderen verantwortlich: Friedrich Schillers „Die Räuber“, welches am 13. Januar 1782 – mitten in unserem siebzehneinhalbten Jahrhundert – in Mannheim uraufgeführt wurde. Diese Urauf-führung ist Gegenstand einer der entstandenen Seminararbeiten.


Beide – Dalberg und Schiller – zeigen noch heute Präsenz im Stadtbild Mannheims: An der Stelle des alten Nationaltheaters befindet sich nun der Schillerplatz mit einer Statue des Dichters (B2) und im ehemaligen Wohnhaus Dalbergs – dem Dalberghaus (N3) – ist nun ein Teil der Stadtbibliothek Mannheim untergebracht. Auf dem davorliegenden Dalbergplatz (N2) steht seine Statue.

  

Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe beschäftigten sich somit mit einem wichtigen Stück Stadtgeschichte, das bis heute nicht vergessen ist. Inhaltliche Schwerpunkte der Seminararbeiten sind damit die Gründung des Nationaltheaters Mannheim 1777, der Intendant des Nationaltheaters Dalberg, die Schauspielkunst des einflussreichen Künstlers Conrad Ekhof und sein wichtigster Schüler August Wilhelm Iffland.